Beschwerden & Anwendungsbereiche

Muskelverspannungen – der Klassiker in der Praxis

Eine verspannte Stelle fühlt sich wie ein Strang oder Knoten an, ist druckempfindlich und gibt beim Dehnen nicht nach. Kaum ein Befund spricht so direkt auf eine Behandlung an.

Was im Muskel passiert

Ein Muskel ist auf den Wechsel von Anspannung und Entspannung angelegt. Fällt die Entspannungsphase weg – durch Dauerhaltung, einseitige Belastung, Kälte oder anhaltende innere Anspannung –, bleiben einzelne Faserbündel zusammengezogen. Die Durchblutung nimmt ab, Stoffwechselprodukte fliessen schlechter ab, das Gewebe wird empfindlicher. Ohne Gegensteuern verfestigt sich der Zustand, weil die umliegende Muskulatur ausgleichend mitarbeitet und dabei selbst überlastet.

Therapeutischer Ansatz

So lösen sich Verhärtungen

Am Anfang steht das grossflächige Anwärmen der Region; ohne diesen Schritt lässt das Gewebe keine Tiefenarbeit zu. Erst danach folgt die gezielte Arbeit mit gehaltenem Druck, langsam aufgebaut und ebenso langsam wieder zurückgenommen. Lassen sich einzelne Punkte klar ertasten, ist die medizinische Massage die passende Form; zieht sich die Spannung über eine ganze Region, greift die klassische Massage. Bei Verhärtungen aus der Belastung arbeitet die Sportmassage kräftiger.

Hinweis

Kommen Fieber, deutliche Schwellung, Rötung, Überwärmung oder Kraftverlust dazu, oder sind die Beschwerden nach einem Unfall entstanden, braucht es zuerst eine ärztliche Abklärung. Auch scharfe Muskelschmerzen, die plötzlich einschiessen, gehören abgeklärt.

Häufige Fragen

Antworten zu den häufigsten Fragen rund um Muskelverspannungen und die passende Behandlung.

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